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SCHANGNAU
1. Oktober - 13 November
Fots und Geschichten von
PINAKI
aus Emmental
SCHANGNAU - Eine Ausstellung mit Fotografien und Geschichten

 

Das Kunstforum Stallikon zeigt derzeit in der Schul- und Gemeinde Bibliothek, Schulhaus Loomatt in Sellenbüren die Ausstellung „SCHANGNAU“ mit Bildern und Geschichten von Schweizer Bergbewohnern des indisch-stämmigen Emmentaler Fotografen und Geschichtenerzählers Pinaki. 

 

Pinaki erzählt Geschichten. Er tut dies durch das Fotografieren und Schreiben. Er ist Kolumnist der BauernZeitung, der abonnementstärksten landwirtschaftlichen Wochenzeitung der Schweiz. Zurzeit erkundet er einige der einsamsten Täler der Schweiz entlang der Grenze zu Italien. Neben Büchern und Ausstellungen, die aus seinen Arbeiten entstehen, bringt er Menschen auf Veranstaltungen zusammen, auf denen Geschichten, Essen, Wein und gemeinsame Erlebnisse im Vordergrund stehen.

 

Schon immer fühlte sich Pinaki von einsamen Landschaften angezogen und der Individualität, die sie beherbergen: Je rauer, kälter und härter, desto besser. Er ist der Ansicht, dass sich das Leben in solchen Umgebungen auf das absolute Minimum reduziert. Auf irgendeine Weise findet Pinaki immer eine besondere Verbindung zwischen sich selbst und den Menschen, die am weitesten von seinem Herkunftsort entfernt sind. Und vielleicht erzählt er auch seine eigene Geschichte durch die der anderen. 

 

Die letzten Jahre hat er damit verbracht, die wildesten Ecken der Emmentaler Alpen zu erkunden. Hier, zwischen den Quellen der Emme, Schangnau und den Bergen, hat er einen wunderbaren Charakter in den Menschen und Landschaften gefunden. Dies ist ihre und seine Geschichte.

 

Die Geschichte handelt von vielen Dingen. Von der jahrhundertealten, saisonalen Wanderung, die auch heute noch stattfindet. Von der Geografie und dem Klima, die das Leben prägen. Über Gesellschaft und Wirtschaft und die Geschichte der menschlichen Besiedlung. Und sie handelt auch von Pinaki selbst. Es geht auch um Pinaki selbst, der sich mit ihnen besonders verbunden fühlt. Er glaubt, dass dies auf Gegenseitigkeit beruht, weshalb sie ihm ihr Leben öffnen.

 

Für Pinaki ist Minimalismus und Konzentration der Schlüssel. Er erinnert sich daran, was Cartier-Bresson sagte: "C'est par une économie de moyens et surtout un oubli de soi-même que l'on arrive à la simplicité d'expression." Es ist die Sparsamkeit der Mittel und vor allem die Selbstvergessenheit, die einen zur Einfachheit des Ausdrucks führt.

 

In der Vergangenheit hat Pinaki Geschichten über Frankreich, Russland, die Niederlande, Portugal, die Schweiz, Deutschland, Oman, Kuwait, Jemen, Bahrain, die Vereinigten Arabischen Emirate, Iran, Indien, Thailand und Malaysia geschrieben.

 

Die Ausstellung läuft noch bis zum 13. November 2021.

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Pinaki in den Schweizer Alpen..
Foto Gallery
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